18.11.2017 – auf der Bühne des 1. rbb-Klassik-Slams, Foto: M. Donderer
18.11.2017 – auf der Bühne des 1. rbb-Klassik-Slams, Foto: M. Donderer

terzando – Klaviertrio mit Flöte

Seit 1996 spielen wir als Trio zusammen.

Das heißt, wir proben seither ziemlich regelmäßig (pro Monat etwa zwei- bis viermal). Und als daraus dann der Wunsch entstand, das fleißig Geprobte gelegentlich interessierten Freund/inn/en vorzuspielen, ging die Suche los nach einem passenden Namen für unser Dreier-Ensemble. Schließlich gefiel uns terzando oder auch Ensemble terzando. Manche Menschen wundern sich, wenn sie den Namen kennenlernen, denn sie hören und verstehen erst einmal "scherzando" – was natürlich auch einen gewissen Charme hat.

 

Michael Knoch – Flöte

Mathias Bell – Violoncello

Sean Nowak – Klavier

Klaviertrio

"Klaviertrio" wird ein (Kammermusik-)Ensemble genannt, das i. Allg. aus Violine, Violoncello und Klavier besteht. Neben dieser Besetzung ist – laut Wikipedia – noch recht häufig jene mit Klarinette, Violoncello und Klavier (Bsp.: Gassenhauer-Trio op. 11 von L. v. Beethoven) oder die mit Klarinette, Viola und Klavier (Bsp.: Kegelstatt-Trio KV 498 von W. A. Mozart), die beide "Klarinetten-Trio" genannt werden. Das "Flöten-Trio" (Querflöte, Violoncello und Klavier) ist eine weitere Variante (Bsp.: Trio op. 63 von C. M. von Weber).

Wir halten "Flöten-Trio" allerdings nicht für eine glückliche Wortwahl, weil darunter auch (und normalerweise?) ein Trio aus drei Flöten verstanden wird. Deshalb sagen wir: "Klaviertrio mit Flöte".

Der Vorteil / das Besondere eines Klaviertrios mit Flöte: Bläser-, Streicher- und Klavierklang ermöglichen reizvolle Mischungen der unterschiedlichen Klangfarben.

Der Nachteil: Die verfügbare Original-Literatur ist relativ überschaubar, soll heißen: nicht sehr umfangreich. Wir behelfen uns damit, dass wir andere Klaviertrios für unsere Besetzung adaptieren. Nicht alle Werke eignen sich dafür, aber bei vielen Stücken klappt das ganz gut – siehe Stücke und Auftritte.